Die Autoren

Christin Heinze, Fotograf: Tabea Borchardt

Christin Heinze

studierte Rechtswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz. An der Hochschule Harz legte sie 2007 ihr Diplom in Medieninformatik ab und schloss einen Masterstudiengang (Abschluss: Master of Science) an der Fachhochschule Düsseldorf (seit 2015 Hochschule Düsseldorf) mit den Schwerpunkten »Multimediale Systeme und Anwendungen« an.

Neben der freiberuflichen Arbeit im Bereich der Webprogrammierung war sie 2012-2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Schwerpunkt Mobile Learning an der Weiterentwicklung einer eLearning-Plattform für den Einsatz in den Physikalischen Grundpraktika beschäftigt und unterrichtete im Lehrauftrag an der FH Dortmund.

Seit 2014 ist sie an der Folkwang Universität der Künste als Fachlehrerin für Digitales Publizieren im Fachbereich Gestaltung tätig. Dabei unterstützt sie schwerpunktmäßig den Studiengang Kommunikationsdesign. 

Publikationen

Das virtuelle Physiklabor. Entwicklung einer interaktiven, verteilten 3D-Lernumgebung. Christin Heinze, Gundula Dörries, Christian Geiger. In: 2. Kongress Multimediatechnik. Wismar 2007: Mensch-Maschine-Interaktion. Institut für Multimediatechnik, Wismar 2007

The Virtual Physics Lab. E-Learning in an 3D-Multiuser-Environment. Christin Heinze, Gundula Dörries, Christian Geiger. 13. International Conference on Humans and Computers. HC 2007

Visuelles Authoring interaktiver 3D-Inhalte für den Einsatz in der Lehre. G. Dörries, R. Fritze, Ch. Geiger, Ch. Heinze, A. Lehmann, F. Klompmaker. ARVR 2007

Online-Versuche »Physik für Mediziner« im internationalen Vergleich. Heike Theyßen, Sarah Struzyna, Christin Heinze, Ralf Widenhorn, Elliot Mylott. In: Sascha Bernholt (Hrsg.): Inquiry-based Learning – Forschendes Lernen: Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik: Jahrestagung in Hannover 2012. Kiel: Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) (2013) (Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, 33). S. 689-691

Mobiles Online-Praktikum für Mediziner. Marlene Gruber, Patrick Rauwald-Josephs, Christin Heinze, Dieter Schumacher. In: Klaus Rummler (Hrsg.): Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken. Medien in der Wissenschaft, Band 67. 2014

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Ralf de Jong

ist gelernter Bankkaufmann und hat an der Kunsthochschule Kassel sowie an der Königlichen Akademie in Den Haag Visuelle Kommunikation studiert. Als begeisterter Typograf, manischer Büchersammler und Vielleser interessiert er sich (nicht nur!) für gedruckte Schrift. Sein Interesse gilt dabei insbesondere den Zusammenhängen zwischen Textinhalt und Textform. Die freiberufliche Arbeit als typografischer Gestalter (Buchgestaltung, Unternehmenskommunikation, Ausstellungsgestaltung) und die publizistische Tätigkeit ergänzen die Lehre und sorgen dafür, dass er den Praxisbezug nicht verliert.

Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation hat er im Bureau Piet Gerards in Heeren und Amsterdam (NL) gearbeitet und danach zusammen mit Friedrich Forssman ein Gestaltungsbüro gegründet. Seit 2004 arbeitet er mit seiner Frau Stephanie de Jong im gemeinsamen Büro de Jong Typografie. Arbeiten des Büros sind unter den schönsten Büchern der Niederlande und Deutschlands zu finden; unter den Preisträgern des if- und red-dot-awards sowie in den Sammlungen verschiedener Museen.

Seit 2004 unterrichtet er als Professor für Typografie, erst an der Hochschule der bildenden Künste Saar in Saarbrücken, seit 2006 an der Universität Duisburg-Essen bzw. an der Folkwang Universität der Künste. Vortragsreisen nach u.a. Frankfurt, Hamburg, München, Berlin, Amsterdam, Bergen (Norwegen) und Kapstadt (Südafrika) schärfen den Blick für Entwicklungen im In- und Ausland.

Publikationen

Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz [mit Friedrich Forssman].Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2002. ISBN 3-87439-642-8

20 Jahre Huis Clos. Kurzer Gang durch eine virtuelle Ausstellung [dt./niederl.]. Huis Clos, Limburg 2006. ISBN 90-76117-14-4

Schriftwechsel. Schrift sehen, verstehen, wählen und vermitteln [mit Stephanie de Jong]. Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2008. ISBN 978-3-87439-746-9

Das gesprochene Wort ist flüchtig. Das geschriebene aber auch. Roter Faden, Saarbrücken 2008

»Helmut Salden. Die frühen Jahre« In: Buchgestalten im Exil. Achterland Verlagscompagnie, Bocholt, Bredevoort 2011. ISBN 978-3-933377-91-9

Querformat »Tattoo« Zeitschrift für Zeitgenössisches, Kunst, Populärkultur (4 / 2011). Hrsg. von Sabine Kampmann, Anja Herrmann, Jörg Petri und Ralf de Jong. Transkript, Bielefeld 2011

»Typografische Textgestaltung: lesbar und unlesbar, sichtbar und unsichtbar« In: Hans-Christian von Herrmann, Jeannie Moser (Hrsg.): Kulturen des Lesens. Vittorio Klostermann, Frankfurt 2015.

»Typografische Lesbarkeitskonzepte« In: Ursula Rautenberg, Ute Schneider (Hrsg.): Lesen – Ein Handbuch. De Gruyter, Berlin, Boston, 2015.

»Aventur – and sometimes art: European typography since Gutenberg« In: Henk Hoeks, Evan Lentjens (Hrsg): Handboet Typografie. Artez Press, Arnhem 2015.