The Triumph of Typography

culture, communication, media

The Triumph of Typography. Compiled and edited by Henk Hoeks ans Ewan Lentjes

The Triumph of Typography. Compiled and edited by Henk Hoeks ans Ewan Lentjes

»We all love to instruct, though we can teach only what is not worth knowing.« Dieses Zitat von Jane Austens Elisabeth (Lizzy) Bennet aus »Pride and Prejudice« hat mich mehr als einmal (ich kann nicht sagen, WIE häufig ich das Buch gelesen habe) berührt – obwohl in meinem Falle die Betonung sicherlich auf dem zweiten Halbsatz liegt.

Das führt mich zu »The Triumph of Typography«. (Neben der englischsprachigen bietet sich natürlich auch die niederländische Ausgabe »De kracht van typografie« an.) Die Herausgeber schreiben dazu vollmundig (und meines Wissens zutreffend): »This kind of study of typography has never been undertaken before. It fills a gap in the array of existing literature, with design education being the primary beneficiary.« Denn was unterrichten wir in der typografischen Ausbildung? Typografisches Handwerk … ein paar gestalterische Kniffe … aber kommt es darauf wirklich an? Am Anfang der ernsthaften Auseinandersetzung mit Typografie liegt das Wunder des Lesens. Es folgt die Faszination für Text, Druck und Buchmarkt – eben den »triumph of typography«. Es geht um das gestalterische Selbstverständnis, die Haltung: »Printing and typographic communication lie at the foundation of a new kind of society in which independent thought is nurtured and larger and larger groups are being given the opportunity to participate actively in the social process.« Zum Schluss: Zusammen mit Willem Frijhoff, Michael Giesecke, Christof Gassner, Ellen Lupton und Gerard Hadders u.a. unter den Autoren verzeichnet zu stehen, das ist ein besonders schönes Gefühl!
Ein Beitrag von Ralf de Jong
vom 28. Oktober 2015